Warum wir immer im Stress sind und nix geregelt bekommen

Mach dieses Experiment und bekämpfe deine Zeitnot

Steve Jobs sagte einmal: 

Zeitnot - Zitat

Wir alle kennen das Gefühl von Zeitnot – was können wir dagegen tun?

Und wieso haben wir überhaupt das Gefühl, nie genug Zeit zu haben? Mit dieser Frage habe ich mich gedanklich beschäftigt, nachdem ich das Buch Keine Ausreden!: Die Kraft der Selbstdisziplin (Dein Erfolg)* von Brian Stacy gelesen habe.

Im Buch beschreibt der Autor die Insel der Ausreden, auf der die Menschen leben, die ständig Rechtfertigungen erfinden:

  • Ich kann meine Ziele nicht erreichen, weil ich im Job zu eingespannt bin
  • Ich habe keine Zeit für meine Träume – ich bin doch immer am maloochen
  • Meine Kinder halten mich ständig auf Trab
  • Abnehmen? Wann soll ich denn bitte noch Sport machen?
  • Meine Beziehung ist kaputt, aber reden bringt eh nix

Die Insel der Ausreden

Die Menschen, die solche Sätze sagen. leben nun alle zusammen auf der Insel der Ausreden. Sie beklagen sich bei den anderen Bewohnern, bemitleiden sich gegenseitig („ja du, ich kenn das auch, was soll man machen?“) und verbringen so ihr ganzes Leben.

Die meisten von uns leben den größten Teil der Zeit auf dieser Eines-schönen-Tages-Insel: Sie denken über all die Dinge nach, die sie ,eines schönen Tages‘ tun werden, sie träumen davon, und sie entwickeln Fantasien. Ständig erfinden sie neue Ausreden, warum sie auf dieser Insel sind, wenn sie wieder einmal etwas nicht angepackt haben.

Gleich am Ufer der Insel liegt ein großes Boot. Jeder, der dort wohnt, könnte einsteigen und wegfahren – doch keiner tut es.

Die Menschen leben auf der Insel, bis sie sterben. Kurz vor ihrem Tod reflektieren sie ihr Leben und bereuen am Meisten, nicht ihre Träume gelebt zu haben.

Tracys simpler Rat: „Tun Sie etwas oder tun Sie es nicht – doch erfinden Sie keine Ausreden!“

Kennst du das Buch „5 Dinge, die Sterbende am meisten bereuen?“ Es war eins der Bücher, die mich für´s ganze Leben geprägt hat.

Die Australierin Bronnie Ware hat mehrere Jahre lang Sterbende bis zu ihrem letzten Atemzug begleitet und ihnen genau zugehört. Was diese Menschen vor ihrem Tod beschäftigte, davon handelt ihr Buch.

Ware selbst hat aufgrund dieser Erfahrung beschlossen, nur noch das zu tun, was sie wirklich will.

Denn, so sagt sie, „ich weiß ja, was ich sonst bereue.“

Wofür nutzen wir unsere Zeit?

Doch wenn du ganz ehrlich zu dir selber bist: Bist du wirklich in Zeitnot? Oder findest du es auf der Insel  für Ausreden einfach bequem? Willst du vielleicht in Wirklichkeit nur träumen und nichts verändern?


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Ich habe mal errechnet, wo die Zeit so bleibt.

Ein Zeitmanagement – Experiment

Jede Woche hat 168 Stunden.

Im Durchschnitt schläft man davon jede Nacht 8 (eher weniger oft sogar ?), bleiben also

–> 168 – 56 = 112 <–

Bei einem Vollzeitjob: 40 Stunden Arbeit pro Woche.

–> 112 – 40 = 72 <–

Sagen wir, jeden Tag drei Stunden (und das ist echt hoch gerechnet…) für’s Bad und den Weg zur Arbeit, wären 15 Stunden die Woche. 

–> 72 – 15 = 57 <–

57 Stunden Zeit für Freizeit – warum Zeitnot?

Okay, wir sagen noch jeden Tag zwei großzügige Stunden für Haushalt, Erledigungen und Kochen, bleiben also 43 Stunden Freizeit übrig. (Dank des 4 – Minuten Haushalts brauche ich nie und nimmer zwei Stunden, ich empfehle dir bei Interesse diesen Artikel hier)

Wir hätten also bei einem Vollzeitjob, genug Schlaf und unter Berücksichtigung von sonstigen Verpflichtungen noch immer mehr freie Zeit, als wir arbeiten gehen. Okay, wer kleine Kinder hat, nicht wirklich. Aber der Nachwuchs war ja (meistens) eine freie Entscheidung und Kinder werden auch größer.

Ich habe außerdem die Erfahrung gemacht, dass der Haushalt sich auch sehr gut mit Kind erledigen lässt. Und auch kleinen Kindern kann man schon beibringen, dass Mama eine Pause macht.

Zeitnot - ein Spruch

Warum haben wir also keine Freizeit?

Ein persönlicher Lösungsansatz (rein subjektiv): 

Der durchschnittliche Deutsche schaut täglich 223 Minuten fern. Das sind FAST VIER STUNDEN PRO TAG! Damit wären also etwa 26 Stunden der Freizeit für Fernsehen weg. 

43 – 26 = 17 Stunden

Ähnlich sehen die Zeiten für’s Rumgammeln auf Whatsapp, Facebook etc. aus. Laut einer Studie beschäftigt sich jeder Bürger durchschnittlich 2 Stunden pro Tag mit Apps jeglicher Art. 

17-14 = 3 Stunden Freizeit, die übrig bleiben.

Dann erklärt sich das Gefühl, nie Zeit zu haben, ganz von selbst. Was könntest du alles Schönes mit den 40 Stunden Freizeit anfangen, die du vor digitalen Endgeräten verbringst? Da fällt dir sicher eine Menge ein!

Ich habe mich wirklich verbessert. Dieses Geschreibe auf Whatsapp (oft Dinge, für die man STUNDEN hin – und herchattet, die am Telefon in einer Viertelstunde bequatscht wären) und Facebook (mal ehrlich, wieviel Bedeutsames gibt’s in deiner Timeline?) tierisch genervt hat. Den Fernseher habe ich schon vor längerer Zeit komplett verbannt.

Ich bin auch oft online, aber eher kreativ, Foren, Schreiben am Blog, Lesen von anderen inspirierenden und sinnigen Inhalten, die mir gut tun, Bildbearbeitung, Fernstudium, interessantes Lernen…das Internet bietet so viele tolle Inhalte außerhalb der sozialen Netzwerke! 

Oder man bleibt einfach offline und fängt etwas anderes mit seiner Freizeit an.

Kreative Ideen für deine freie Zeit

Nimm es ab heute selbst in die Hand, deine Zeit achtsam zu verbringen. Du wirst es am Ende mit Sicherheit nicht bereuen. Hier sind ein paar Ideen:

  • Freunde treffen, anstatt mit ihnen zu schreiben
  • Hobbies nachgehen
  • Neue Hobbies finden (hier findest du eine ultimative Hobby Liste für neue Ideen)
  • In die Natur gehen
  • Ein Haustier bei dir einziehen lassen
  • Etwas Leckeres kochen
  • Neue Ernährungsformen ausprobieren
  • Etwas Gutes für die Umwelt tun
  • Lesen
  • Ein Tagebuch schreiben
  • Einen Blog starten über eins deiner Lieblingsthemen
  • Durch eine Stadt bummeln
  • Mit jemandem telefonieren

Rechne deine eigenen freien Stunden doch einmal aus und schau, wo die freie Zeit bleibt. Höre ab heute auf, den Fehler im Job zu suchen oder sonstwo! Fang an, selbst Verantwortung zu übernehmen. 

Sei der Chef deines Zeitmanagements!

Das ist ein Video von Glücksdetektiv – ich finde die Frau genial!

Abschließende Lesetipps zum Thema Zeitnot

Hier ein Artikel der NEON über den Durchschnittsdeutschen, sehr interessant Außerdem noch eine Empfehlung zu einem anderen Post von mir, der eine gängige psychologische Methode erklärt, wie man wieder mehr Zeit und Energie schöpfen kann: Der Energiekuchen 

Die Inspiration für diesen Post habe ich übrigens einem Hörbuch von Brian Stacy zu verdanken, absolut empfehlenswert. Ich habe mir anschließend direkt das zugehörige Buch gekauft (Die Kraft der Selbstdisziplin, siehe oben).  Mittlerweile habe ich fast alles von ihm gelesen oder gehört und er ist einer meiner Topfavoriten, wenn es um die Themen Zeitmamagement, Erfolg und das Streben nach Zufriedenheit geht. 

 Schreib mir gerne einen Kommentar, was du so mit deiner Zeit anstellst. Wenn dir mein Artikel gefallen hat, würde ich mich natürlich freuen, wenn du ihn teilst – sharing is caring und so 🙂

Deine Charlotte 

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