WordPress.com vs WordPress.org

Du willst einen Blog starten und hast schon von  Wordpress gehört. Doch es gibt 2 völlig verschiedene Möglichkeiten, dieses wundervolle Blogsystem zu nutzen. WordPress.com vs WordPress.org – der Unterschied ist, wer deine Website hostet.

Auf WordPress.org findest du die kostenlose WordPress-Software, die du herunterladen und auf deinem eigenen Hosting installieren kannst. Das hört sich viel schwerer an, als es ist, wie du in meiner Installationsanleitung nachlesen kannst.

WordPress.com dagegen kümmert sich um das gesamte Hosting deiner Seite. Du musst keine Software herunterladen, für das Hosting bezahlen oder einen Webserver verwalten.

Das hört sich erst einmal so an, dass WordPress.com die bessere Option ist. Das ist falsch. Lies weiter, um zu erfahren, weshalb.

Was bedeutet Hosting?

Dein Hoster ist wie deinen Vermieter. Dein Vermieter stellt dir eine Wohnung zur Verfügung, die x Quadratmeter Platz bietet. Diesen Raum kannst du frei nutzen. Dein Hoster stellt dir Speicherplatz zur Verfügung, den du brauchst, um deine Domain (das ist die Adresse deiner Seite, meine ist z.B. https://www.hamsterradrebellin.de) mit Inhalt zu füllen.

Dein Hosting vermietet dir also sozusagen eine virtuelle Wohnung, die du mit deinen Inhalten, deinen Grafiken und deinen Gedanken füllen kannst.

Es gibt mittlerweile super Hosting Pakete für 2-5€ pro Monat, die WordPress für dich mit einem einzigen Klick installieren. Das ist wirklich toll und gerade für absolute Beginner ohne jegliche Erfahrung Gold wert. Du brauchst nur mal zu googeln „Hostingpaket WordPress“ und du wirst etliche Angebote finden.

Ich selber bin bei Raidboxes*, ein Hoster, der sich auf WordPress spezialisiert hat und kann es dir wärmstens empfehlen. Super Preise, toller Service. Dort wird WordPress komplett vom Hoster installiert und du brauchst dich um nichts kümmern.

WordPress.com – Vor- und Nachteile

Wenn du zum ersten Mal bloggen möchtest, kannst du einen WordPress.com Blog starten. Deine Domain sieht dann so aus: meinblog.wordpress.com.

In diesem Fall musst du dich nicht weiter um die Einrichtung kümmern. Du wählst ein Design aus und schon kann es losgehen. Um mit dem Bloggen loszulegen, ist das eigentlich auf den ersten Blick eine gute, kostenlose Möglichkeit. Es gibt allerdings gravierende Nachteile, die ich hier in einer Übersicht zusammengefasst habe:

WordPress.com vs WordPress.org – direkter Vergleich

WordPress.comWordPress.org
Ein Umzug oder Upgrate deiner Seite ist NUR
möglich, wenn du eins der WordPress Pakete nutzt
(siehe unten)
Du kannst deine Domain jederzeit umziehen, den Speicher erweitern und dir einen anderen Hoster
suchen
Der Speicherplatz ist gering. Das kannst du nur
beheben, indem du eins der WordPress.com Paketekaufst
Mit einem Hosting kannst du deinen Speicherplatz
selbst bestimmen, meistens auch erweitern, wenn
nötig
Plugins kannst du erst ab der teuersten WordPress Version für 25€ im Monat nutzen!)Alle Plugins stehen dir zur freien Verfügung –
nicht erst ab einer 25€ Version
Designmöglichkeiten sind stark eingeschränkt.
Verändern kannst du nichts, auch nicht am HTML
oder am CSS,
Du hast Zugriff auf jeden Bestandteil deines
Designs, du kannst alles frei anpassen und verändern
Ein Shop mit WooCommerce ist nicht möglichWooCommerce ist kein Problem
Von den Millionen WordPress Themes, die es gibt,
kannst du nur einen kleinen Bruchteil nutzen
Dir stehen sämtliche Designs für deine Seite zur
Verfügung
Dein Blog enthält Werbung, die du nicht
beeinflussen kannst und ein Wechsel in eins der dreibezahlten Modelle ist sauteuer!
Keine Werbung (es sei denn du baust sie
freiwillig ein)

Diese Einschränkungen werden dich mit Sicherheit ärgern, wenn dein Blog schon eine Weile existiert und dir das Bloggen richtig Spaß macht. Auf dieser Grafik siehst du die drei WordPress Pakete und wie du siehst, kannst du sehr viele Funktionen mit dem kleinen Paket noch nicht nutzen.

WordPress.com – Preisübersicht

Zum Vergleich: Ein Hosting mit WordPress.org, wo du ALLES frei nutzen kannst, wie du möchtest, bekommst du schon ab 2-4€ pro Monat.

Wordpress.com vs WordPress.org

Vor allem bringt dir erst das größte Paket (für 25€ pro Monat!!) den wirklichen Nutzen, weil du mit den anderen zwar werbefrei wirst, aber keine PLUGINS nutzen kannst. Das sind tolle Erweiterungen für WordPress, mit denen alles erst so richtig Spaß macht.

Wenn du wirklich Spaß am Bloggen findest, wird dich das spätestens nach ein paar Monaten, alleine wegen dem fehlenden Speicherplatz und der Werbung, ziemlich nerven und du wünschst dir, du hättest diesen WordPress.com vs Worpdress.org Vergleich eher gelesen 🙂

WordPress.org

WordPress.org bedeutet: Du suchst dir ein Hosting. WordPress wird von dir selbst installiert (das ist heutzutage kein Problem mehr) Deine Domain sieht dann so aus: https://domain.de.

Hier findest du meine Installations Anleitung. Dort gibt´s drei verschiedene Wege mit verschiedenen Preisklassen und Schwierigkeitsgraden, wie du WordPress selbst installieren kannst. Es ist wirklich leicht, nur Mut!

Bei WordPress.org ist der einzige Nachteil, dass du dich selbst um die Installation kümmern und dir ein Hosting suchen musst. Ansonsten hast du wirklich nur Vorteile.

  • Sämtliche WordPress Funktionen sind aktiv – für sehr viel weniger Geld als bei WordPress.com
  • Du bist nicht eingeschränkt, alle Plugins stehen dir zur freien Verfügung
  • Ein Shop, ein Forum, ein Mitgliederbereich…alles ist möglich
  • Völlig werbefrei
  • Immer noch günstiger, als beim kleinsten WordPress.com Paket, bei dem du dann zahlreichen Einschränkungen unterliegst

Fazit

WordPress.com vs WordPress.org – Die Möglichkeit, direkt ohne Arbeit loszulegen ist sehr verlockend und so wird es auch von WordPress angeworben, doch ein Hosting zu suchen und die 1-Klick-Variante zu wählen, ist auch nicht viel mehr Arbeit!

Wenn dir dieser Beitrag weitergeholfen hat, teile ihn gerne und lasse eine Bewertung da, das würde mich sehr freuen. Hast du bereits einen Blog oder willst bald loslegen? Was sind deine größten Schwierigkeiten und woran scheitert es vielleicht noch? Schreib mir einen Kommentar .-)

WordPress.com vs WordPress.org
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