Online-Formulare einfach erstellen – in 6 Schritten

Du bist nicht allein, wenn du dich fragst, wie du ein einfaches Web-Formular erstellst, wie du E-Mail-Benachrichtigungen einrichtest und wie du das Formular zum Schluss auf deiner Website einbindest.

Mit WordPress kannst du standardmäßig keine Formulare erstellen. Aber zum Glück musst du auch nicht gleich ein Programmierer sein, um Formulare einfach zu erstellen. Ich zeige dir, wie es ganz einfach geht!

Wie du dein Web-Formular erstellst

Wenn du WordPress nutzt, gibt es zur Formular-Erstellung einfache und kostenlose PlugIns. Das wohl beliebsteste ist Contact7. Es ist relativ einfach zu bedienen und wird wie ein ganz normales PlugIn in wenigen Klicks als Erweiterung installiert.

Daneben gibt es noch WordPress PlugIns wie Gravity Forms oder Ninja Forms. Diese eignen sich meiner Meinung nach besser, wenn du mehr Funktionen benötigst und aufwendigere Formulare gestalten möchtest. Mit ein bisschen Einarbeit geht das dann auch!

Als Alternative kannst du auch ein online Baukasten-Tool verwenden. Hier gibt es zahlreiche Anbieter, über die du für kleines Geld Formulare einfach erstellen und mit oder ohne WordPress auf deiner Website einbinden kannst. Wie das geht erfährst du in den 6 Schritten!

Damit kannst du auch ein aufwendiges Formular in allen Varianten erstellen:

– Anfrageformular

– Bestellformular

– Reklamationsformular

– Rückrufsformular

– Reservierungsformular

– Buchungsformular

– Anmeldeformular

Ich zeige dir hier am Beispiel des Online-Baukastens von formulartool.de, wie das Erstellen ganz einfach für ein Kontaktformular funktioniert und worauf du achten musst, wenn du dein Formular selbst erstellst. Bereit? Los geht‘s!

In 6 Schritten zu deinem Formular

  1. Entscheide zuerst, WAS du fragen willst
  2. Nenne den Zweck schon in der Überschrift
  3. Verwende ein vordefiniertes Formularfeld
  4. Verwende ein Langtexteingabefeld für lange Antworten
  5. Richte E-Mail-Benachrichtigungen ein
  6. Binde dein persönliches Formular auf deiner Website ein
  7. Kurzer Test – das war‘s!
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1. Entscheide zuerst, WAS du fragen willst – kurz und knapp
Klingt simpel, ist aber das wichtigste überhaupt: Der Inhalt. Überlege dir als erstes, welche Art von Fragen du deinen Besuchern stellen möchtest.

Konzentriere dich dabei auf die allerwichtigsten! Warum? Die besten Webformulare haben höhere Konversionsraten, sprich werden eher genutzt, wenn sie kurz und einfach gehalten sind.

Viele Benutzer tragen sich nämlich gar nicht erst in dein Formular ein, wenn es zu viele Fragen enthält. Und fragst du zu viele Daten ab, die vielleicht gar nicht nötig sind, werden deine Besucher schon mal skeptisch (Datenschutz und so…).

Daher mein Tipp Nr. 1: Halte deine Webformulare so kurz und verständlich wie möglich.

2. Nenne den Zweck schon in der Überschrift
Natürlich weißt du selbst ganz genau, warum du dieses Webformular erstellst, aber Besucher, die auf deiner Webseite landen, wissen es nicht … zumindest nicht, solange du es ihnen nicht mitteilst.

Füge daher unbedingt eine kurze Überschrift, wie „Kontakt“ in dein Formular ein. Oft kannst du auch Unterüberschriften nutzen für zusätzliche Informationen (wenn dein Formular doch etwas mehr Erklärungen benötigt :-)).


3. Verwende vordefinierte Formularfelder (z. B. Vollständiger Name, E-Mail, Adresse, usw.)
Frage deinen Besucher mindestens nach seinem Namen und seiner E-Mail-Adresse, damit du deine Formularanfragen verfolgen und mit deinen Besuchern Kontakt aufnehmen kannst. Bei den Tools zur Formularerstellung gibt es dazu vordefinierte Felder.

Wenn du zusätzlich Adressdaten benötigst, bietet es sich besonders an, auf solche vordefinierten Felder zurückzugreifen. So sind dann Felder wie zum Beispiel „PLZ“ schon als reines Zahlenfeld vordefiniert. Natürlich kannst du auch Freitextfelder nutzen und eigene Einstellungen vornehmen, aber mit vordefinierten Feldern sparst du dir die Zeit. Außerdem kann man hier auch auf eine große Bandbreite zugreifen wie Dropdowns, Auswahl-Listen uvm.

Ein Baukasten-Tool funktioniert meist mit drag&drop (indem man benötigte Felder einfach mit der Maus an die Stelle zieht, wo man sie haben will). Das ist super praktisch und man sieht auch gleich wie es am Ende aussieht!


4. Verwende ein Langtexteingabefeld für lange Antworten (Kommentare, Beschreibungen usw.)

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Manchmal muss es etwas mehr Platz für lange Antworten sein! Auch wenn man den Feldern einfach eine Zeichenbegrenzung hinzufügen oder diese aufheben kann, so ist ein extra breites Feld manchmal sinnvoll.

Du kannst es zum Beispiel für die eigentliche Anfrage oder als Kommentarfeld einsetzen. Ein großes Kommentarfeld ermöglicht es deinen Besuchern, längere Antworten zu geben und animiert sie auch dazu.

Kleiner Extra-Tipp:

Als Pflichtfeld markieren nicht vergessen! Das ist in den Feld-Einstellungen nur ein Klick, dann erscheint ein kleines farbiges Sternchen am Feld. Deine Benutzer müssen das Feld dann zwingend ausfüllen, sonst können sie die Nachricht nicht abschicken. Das ist natürlich auch bei „Name“ und „E-Mail“ sinnvoll!

5. Einrichten von E-Mail-Benachrichtigungen
Was bringt dir ein Formular, wenn die Anfragen nicht ankommen? Wenn du ein Formular erstellst, achte darauf, deine korrekte E-Mail-Adresse zu hinterlegen.

An diese E-Mail-Adresse werden eingehende Anfragen dann einfach weitergeleitet. Wenn du E-Mail-Benachrichtigungen einstellst, bekommst du so jedes Mal automatisch eine Benachrichtigung, wenn jemand dein Formular ausfüllt und kannst nichts verpassen.

Die Benachrichtigung kann man einfach über „Notifications“ einstellen. Du kannst hier auch noch weitere Einstellungen festlegen. Zum Beispiel, welcher Name oder welche E-Mail-Adresse als Absender angezeigt werden soll oder die Angabe einer „no-reply“-E-Mail-Adresse, an die man nicht antworten kann, wenn du das nicht möchtest.

Sinnvoll finde ich auch Autoresponder-Texte, die man selbst festlegen kann. Beim Absenden eines Formulars bekommt der Besucher dann eine kurze Bestätigungs-E-Mail.


6. Einbetten des Formulars auf deiner Website
Jetzt ist es schon fast geschafft! Dein Formular ist erstellt und alle wichtigen Einstellungen wurden vorgenommen. Was jetzt noch fehlt ist noch die Einbettung deines Formulars auf deiner Website.

Das ist nicht nur wichtig, damit dein Formular auch genutzt werden kann, sondern später natürlich auch für die kontinuierliche Datenerfassung. Die Daten kannst du so sammeln und auch auswerten.

Beim Einbinden auf der Website gibt es oft mehrere Möglichkeiten:

1. Du bindest das fertige Formular über einen Einbettungs-Code ein. Dafür kopierst du einfach den html-Code und fügst ihn an der richtigen Stelle im Quellcode deiner Website ein (normalerweise innerhalb des body-Tags).

2. Du lässt dir den Code alternativ als Link anzeigen und kopierst die URL. Diese kannst du dann auch einfach kopieren und ganz normal als Link auf einer Seite einfügen – wie bei jedem normalen Website-Link auch!

Das ist nicht kompliziert, denn du musst hier nichts selbst erstellen. Bei den Tools gibt es einfach Auswahl-Optionen, die man zur Einbindung wählen kann.


7. Testen und sehen, ob es funktioniert

Teste dein Formular auf deiner Live-Website am besten einmal komplett durch. Damit kannst du prüfen, ob Benachrichtigungen an deine E-Mail auch ankommen.

Wenn nichts ankommt, schau nochmal, ob du dein Formular und deine Benachrichtigungs-E-Mail bei Schritt 5 richtig eingerichtet hast.

Fertig.

Zum Schluss

Mit einem Baukastentool ist das Erstellen eines Formulars so einfach und intuitiv, dass du es oft schon innerhalb weniger Minuten erstellt hast. Zum Schluss kannst du dich noch bei den Design-Anpassungen austoben und deine eigenen Farbcodes und Schriften hinterlegen.

Egal, ob kostenloses PlugIn oder praktisches Online-Tool – oft reichen schon die einfachen Mittel, um den Zweck zu erfüllen. Doch für welche Lösung auch immer du dich entscheidest, es kommt vor allem auf eins an: auf deine individuellen Anforderungen! Du legst fest, was dir wichtig ist und wie viel Zeit du investieren kannst und magst.


Welche Erfahrung hast du mit dem Erstellen von Webformularen? Worauf legst du dabei Wert? Lass mir gerne eine Nachricht da, ich freue mich über jeden Kommentar!

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