Nischenseite Guide – 13 Schritte zum Erfolg

Ohne Vorkenntnisse eine Nischenseite erstellen , die Gewinn einfährt

Wenn du eine Nischenseite erstellen willst, die bei Google auf Platz eins rankt und mit ihr Geld machen willst, wird dieser Leitfaden dir eine große Hilfe sein.

Ich arbeite seit Jahren mit Nischenseiten. Ich erstelle sie für Kunden und für mich selbst. Sie haben sowohl den Kunden als auch mir bereits hohe Umsätze beschert. Sie sind ein fester Bestandteil meines Online Business und hoch effektiv, WENN sie gut aufgebaut sind.

Obwohl dieser Leitfaden kurz ist, ist er vollgepackt mit Informationen voller Mehrwert. Lies unbedingt die Artikel, auf die ich in diesem Leitfaden verwiese, wenn du weiterführende Recherche betreiben willst.

Zuerst einmal möchten wir schnell die wesentlichen Dinge aufschlüsseln, die du bei der Erstellung deiner Nischenseite beachten solltest.

1. Dein Thema

Mach eine Liste mit 10 Dingen, mit denen du dich gut auskennst und/oder die du sehr gut kannst. Wenn du zum Beispiel oft campen gehst und weißt, wie man Zelte aufbaut, Feuer anzündet und viele raffinierte Wildnis – Hacks kennst, ist das ein fantastischer Kandidat.

Mach bitte die folgende Übung nicht nur in deinem Kopf. Ich möchte, dass du dir Stift und Papier holst und dir jedes Thema aufschreibst, was in Frage kommt.  Diese Übung sollte maximal 5-10 Minuten dauern.

Schritt 1 – Fragen, die dein Gehirn inspirieren

  • Worin bist du gut?
  • Worüber weißt du viel?
  • Worüber recherchierst und liest du, just for fun?
  • Bitten die Leute dich um Ratschläge, wenn es um ein bestimmtes Thema geht? Welches ist das?
  • Wofür bist du ein “ Wegbereiter“?
  • Was waren deine stärksten Fächer in der Schule?
  • Worin liegen deine größten Talente?
  • Worauf bist stolz?

Denke bitte nicht zu viel darüber nach. Wenn du fertig bist, gehe zu Schritt 2 über.

Schritt 2 – Was macht dich neugierig?

Schreibe jetzt deine Interessen auf. Zum Beispiel bin ich persönlich sehr neugierig, was das Thema Kryptowährungen betrifft, aber ich weiß darüber noch nicht wirklich viel. Für mich wäre das also das perfekte Beispiel.

Das Schreiben über ein Thema regt dich dazu an, etwas darüber zu lernen und ein Experte zu werden.

Hier sind wieder ein paar Fragen, um dein Gehirn anzuregen:

  • Welche Fernsehsendungen schaust du?
  • Was wolltest du werden, als du jünger warst?
  • Wenn du in die Buchhandlung gehst, welchen Bereich besuchst du?
  • Welche Zeitschriften liest du?
  • Welche Webseiten besuchst du?
  • Was machst du zum Spaß, worin du gerne besser wärst?
  • Wenn du eine Sache für ein Jahr machen könntest und dafür bezahlt wirst, was würdest du dann wählen?
  • Worüber möchtest du mehr wissen?

Mach bitte wieder eine Liste mit 10 Dingen. Es sollte erneut nur 5-10 Minuten dauern.

Schritt 3 -Auswahl treffen

Es gibt noch ein paar weitere Schritte, die du durchführen kannst. Aber da dies deine allererste Website ist, können wir sie erst einmal überspringen.

Jetzt musst du nur noch aus deiner Liste von 20 Dingen, die du aufgeschrieben hast, eins auswählen.

Stütz dich bei deiner Entscheidung auf eine Schlüsselfrage: Über welches Thema würdest du gerne jeden Tag lernen, lesen und schreiben?

ERINNERUNG: Es muss für dich von Interesse sein. Zum Beispiel interessiert mich das Campen nicht die Bohne. Wenn ich meine erste Nischenseite über Campen starten würde, würde ich schnell das Interesse verlieren. Die Wahrscheinlichkeit, dass ich alles schnell wieder hinschmeiße, ist viel höher, wenn ich kein Interesse an dem Thema habe.

2. Deine Webseite

Die Domain – Adresse

Dies ist die URL (= Adresse) deiner Website, wo die Leute dein Angebot finden. Ich vergleiche es gerne mit der Anschrift im wahren Leben.

Meine Domain, auf der du gerade surfst, heißt https://hamsterradrebellin.de

Ich empfehle einen professionell klingenden, möglichst kurzen Domainnamen zu wählen.

Zum Beispiel würde eine Seite über Drohnen hochwertiger wirken, wenn sie „dronenzentrale.com“ heißt
als wenn du sie „beste-dronen-fuer-wenig-geld.com“ nennst.

Ich benutze Checkdomain*, um zu sehen, ob mein Keyword noch frei ist (du bekommst, wenn es belegt ist, gleich unzählige Alternativen aufgezeigt) – und Allinkl*, um meine Domain und mein Hosting zu kaufen. Sie sind schnell, günstig und gut.

Das Hosting

Nachdem du eine Domain gekauft hast, musst du sie noch mit einem Hosting verbinden, um deine Website zu starten. Das Hosting ist sozusagen die Cloud für deine Domain, dein Speicherplatz.

Es gibt Tonnen von Hosting Anbietern, aber ich schlage persönlich vor, mit Allinkl* zu beginnen, weil es erschwinglich und sehr zuverlässig ist. Für den Anfang reicht das kleinste Hosting Paket (Allinkl privat). Die ersten drei Monate sind gratis, danach zahlst du 4,95€ pro Monat.

WordPress installieren

Ich betreibe alle meine Seiten mit WordPress.org, das mit Allinkl mit einem Klick kinderleicht installiert werden kann, um eine reaktionsschnelle Website zu haben, die optimal SEO optimierbar ist.

Viele finden WordPress erst einmal kompliziert, es lässt sich aber durch die richtigen Tools wie ein Homepage Baukasten bedienen – und es gibt keine Software, mit der SEO so einfach zu lernen ist. Das Yoast SEO Plugin nimmt dir fast die komplette Arbeit ab.

Das Design deiner Webseite

Schritt 1 – Theme auswählen

Mit WordPress musst du deine Website nicht von Grund auf neu gestalten. Die Erstellung eines professionell aussehenden Layouts (bei WordPress heißt das „Theme“) ist kinderleicht.

Also, wie wählst du ein Theme?

Du kannst ein neues Design direkt in deinem WordPress-Administrationsbereich auswählen. Klicke dazu im linken Menü auf Design >> Themes. Es öffnet sich dieses Fenster:

Du kannst dein Theme nun auswählen – es gibt unzählige kostenlose WordPress Themes.

Suche ein Theme aus, was dir gefällt. Du kannst es später jederzeit ändern, also mach dir nicht zuviele Gedanken. Jeder spielt gelegentlich an seinem Theme herum 🙂 Wenn du dich entschieden hast, aktiviere das Theme (klick dazu auf den Button „aktivieren“.

Alles erledigt! Besuche danach deine Website, und du wirst sehen, dass sich dein Design mit deinem neuen Theme komplett verändert hat.

Wie du vielleicht schon gesehen hast, hat WordPress eine Vielzahl von kostenlosen Themes zur Auswahl. Sie reichen völlig, um sich mit WordPress vertraut zu machen.

Irgendwann kommt bei jedem aber der Zeitpunkt, wo man mit sich noch mehr Gestaltungsmöglichkeiten wünscht oder an dem Theme etwas nicht passt. Dann besteht die Möglichkeit, sich ein Theme zu kaufen.

Eine super Möglichkeit ist ein sogenanntes „Freemium Theme“. Das ist ein Theme, das gratis ist, sich aber später kostenpflichtig erweitern lässt. So kennst du dein Theme schon und kannst bei Bedarf einfach zuschlagen.

Gute Anlaufstellen für Themes sind:

Ich persönlich bin absoluter Fan vom GeneratePress Theme* und nutze es für alle meine Seiten. Es ist unglaublich flexibel, einfach und anpassbar bis auf ´s kleinste Detail. Es gibt eine Freemium Version, die du erst testen kannst. Die Premium Version kostet knapp 50 €.

Einrichten der wichtigsten Plugins

Alle Funktionen, die du auf der Website benötigst, können durch die Installation von WordPress-Plugins ergänzt werden. Wenn du also ein cooles Feature auf deiner Website hinzufügen willstst, kannst du eine Suche nach einem Plugin für diese Funktion durchführen.

Es gibt Millionen von WordPress Plugins: Instagram Feed auf der Webseite einbinden, einen Shop eröffnen, Download Produkte anbieten, Social Media Buttons einbinden, einen Newsletter anbieten, Mehrsprachigkeit einbauen, Tweets veröffentlichen, Slider, Bildoptimierung, SEO…es gibt unglaublich viel Auswahl.

Du solltest es allerdings nicht mit den Plugins übertreiben: Zu viele davon verlangsamen deine Webseite erheblich. Eine langsame Webseite ist nicht gut für dein Ranking auf Google.

Welche Plugins brauchst du für den Anfang?

Ich habe eine Liste von Plugins, die ich für meine eigenen Nischenseiten installiere. Für den Anfang brauchst du nur die absoluten Essentials.

  1. Yoast SEO – Ein Plugin, das auf einfache Weise deine On-Page-SEO optimiert
  2. Anti Spam Bee – Dies wird wahrscheinlich automatisch mit deiner Standard WordPress Installation geliefert. Dieses Plugin erkennt Spam-Kommentare und filtert sie aus, so dass du es nicht musst
  3. Autooptimize – Beschleunigt deine Webseite und leert den Cache
  4. Contact Form 7 – Mit nur wenigen Klicks erstellst du ein Kontaktformular für deinen Newsletter.
  5. Really Simple SSL – Deine Webseite ist momentan im http Modus, du benötigst aber https, weil Google sonst jeden warnt, der auf deine Seite möchte und ihm sagt, die Verbindung sei nicht sicher. Die Umstellung erreichst du durch SSL
  6. Shariff Share Buttons: Seit der DSVGO müssen Buttons, die erlauben, dass andere deine Inhalte teilen, bestimmten Kriterien entsprechen. Das tun die Shariff Buttons

Rechts in deinem Admin – Menü befindet sich der Menüpunkt „Plugins“. Dort kannst du die Plugins suchen, laden und aktivieren. Wenn sie aktiv sind, leiten sie dich durch den Prozess. Bei Yoast SEO musst du z.B. die Google Search Konsole nutzen, wofür du einen aktiven Google Account brauchst.

WordPress zum Webseiten Baukasten machen

Ich schwöre auf Elementor. Das ist eine Art Homepagebaukasten für WordPress. Du kannst damit wunderschöne Landingpages erstellen, Vorlagen nutzen, dein Newsletter Marketing einbinden…

Hier ist ein kleines Elementor Tutorial mit näheren Informationen:



Jetzt bist du bereit, mit dem ersten Artikel für deine Website zu beginnen. Bevor du das tust, empfehle ich dir, einen Schritt dazwischenzuschieben und deine Inhaltsstrategie festzulegen, um Traffic zu bekommen und Geld verdienen (das ist der springende Punkt, oder?) 🙂

3. Konzentration auf Long Tail Keywords

Ein Long Tail Keyword hat mehrere Wörter. Das hat mehrere Effekte:

  • Besserer Fokus auf deinen Artikel (Leser finden, was sie suchen)
  • Geringere Konkurrenz, schnelleres Ranking

Hier findest du meinen kurzen Guide zum Thema Long Tail Keywords. Dort erfährst du alles, was du brauchst, um sie zu finden und zu analysieren.

4. Schreibe für Menschen, optimiere für Roboter

Auch wenn du es nicht erwarten kannst, dass deine Webseite bei Google auf Platz 1 erscheint, ist es wichtig, dass dein Content von den Nutzern geliebt und gefeiert wird.

Google verfolgt, wie lange Menschen auf deiner Nischenseite bleiben. Wenn sie lange bleiben und bestenfalls mehrere deiner Beiträge aufrufen, gibt Google deiner Seite einen ordentlichen Ranking Push.

Wenn du ein richtig guter Blogger und Texter werden möchtest, kann ich dir nur wärmstens den Blog vom Schreibsuchti (Walter Epp) empfehlen. Er ist in meinen Augen einer der besten Blogger Deutschlands und ich verfolge seinen Blog seit vielen Jahren.

Dort findest du auch ein gratis eBook mit Tipps für erfolgreiche Blogartikel. Sein Newsletter ist einer der einzigen, die ich öffne – voller geballter Tipps rund um gute Texte.

Das Auge isst auch ein bisschen mit, wie wir wissen. Um den Inhalt meiner Website optisch ansprechender zu gestalten, verwende ich gerne Elementor (siehe: WordPress zum Baukasten machen).

5. Backlinks aufbauen

Hochwertige Links von anderen Seiten, die auf deine Website verweisen, sind eine weitere Möglichkeit, dein Google Ranking zu pushen.

Link Building ist ein umstrittenes Thema. Auf der einen Seite gibt es die Meinung, dass Backlinks entscheidend für den Erfolg einer Webseite sind, auf der anderen Seite gibt es Menschen, die nie irgendein Linkbuilding betrieben haben und wirklich gut mit ihren Nischenseiten fahren.

Ich persönlich bevorzuge es, mich irgendwo dazwischen zu bewegen 🙂

Backlinks sind in meinen Augen nicht das A und O. Ich denke, eine 1A Keyword-Recherche, gelungenes SEO und vor allem die Erstellung großartiger Inhalte sind das Wichtigste.

Jedoch sind Backlins eindeutig ein großer Ranking-Faktor für Google – allerdings keine gekauften Spam Backlinks, sondern Verlinkungen von hochwertigen, thmenenrelevanten Seiten auf deine Nischenseite.

Jedoch bin ich ein überzeugter Verfechter der Theorie, dass deine wertvollsten Links von selbst kommen. Ich habe Seiten erstellt (wie diese hier), auf denen ich noch nie eine einzige „Backlink Kampagne“ gemacht habe, die Tausende von Backlinks haben.

Hier sind die besten Wege, hochwertige Backlinks aufzubauen:

  • Social Media
  • RSS-Feed anbieten (du findest deinen eigenen Feed unter deinedomain.de/feed
  • Frag Leute, die du kennst, ob sie einen Link zu deiner Seite setzen
  • Schaue dir die Links deiner Mitbewerber an und versuche, auf ähnlichen Seiten Backlinks zu erhalten (Konkurrenzanalyse mit Uebersuggest betreiben)
  • Reichweite aufbauen
  • Blog-Kommentare auf themenrelevanten Seiten hinterlassen
  • Die Broken Link Strategie (sehr effektiv)
  • Beziehungen aufbauen mit Top Bloggern in deiner Nische
  • Gastbeiträge auf themenrelevanten Blogs verfassen
  • Artikelverzeichnisse
  • Wettbewerbe
  • Infografiken, die andere teilen dürfen, wenn sie einen Link zu deiner Seite angeben
  • Sichtbare Buttons zum Teilen deiner Inhalte auf deiner Seite erstellen

6. Monetarisierung deiner Nischenseite

Es wird einige Monate dauern, bis du echten organischen Traffic generierst. Bis dahin sind hier ein paar der einfachsten Möglichkeiten, eine Nischenseite zu monetarisieren:

  • Affiliate Marketing
  • Eigene Produkte
  • Infoprodukte erstellen
  • Network Marketing Nischenseite
  • Verkauf über deine E-Mail Liste

Eigene Produkte verkaufen – Profitable, langfristige Strategie

Bestenfalls hast du ein eigenes, digitales oder physisches Produkt, um mit deiner Nischenseite Geld zu verdienen.

  • Infoprodukte (eBooks, Kurse…)
  • Software (WordPress Themes, Spiele, Tools…)
  • Physische Produkte (Shirts, Schuhe, Smartphones…)
  • Dienstleistungen (Coaching, Texte schreiben, programmieren)

Affiliate Marketing – Profitable, kurzfristige Strategie

Affiliate Marketing bedeutet, Produkte einer dritten Person zu bewerben und dafür Provisionen zu kassieren. Die meisten größeren Unternehmen bieten ein Affiliate Programm an – in letzter Zeit hat sich auch der Trend durchgesetzt, Infoprodukte zu bewerben. Dabei sind die Provisionen oft besonders attraktiv (bis zu 75%)

Häufig genutzte Optionen für Affiliates

Wie du die Produkte auf deiner Seite bewerben kannst

  • Detaillierte Rezensionen
  • Blogartikel mit Review vom Produkt
  • Bild Affiliate-Links (die Partner stellen oft Grafiken und Banner zur Verfügung, die du auf deiner Seite einbinden kannst)
  • Text Affiliate-Links (ein Link, der sich natürlich in einen Text einfügt)
  • Vergleichsdiagramme, Infografiken

Weitere Ressourcen aus dem Netz über Affiliate Marketing

E-Mail-Liste aufbauen – Profitable, langfristige Strategie

In meinen Augen mit am profitabelsten: Baue eine Community auf, halte sie am Leben, verkaufe deine Produkte (oder die Affiliate Produkte) an diese Community. Das ist der einfachste Weg, um mit deinem Publikum in Kontakt zu bleiben.

Du kannst kostenlos mit MailChimp starten. Ich bin dort ebenfalls und kann es nur empfehlen. Zudem ist Mailchimp super mit allen WordPress Plugins, Elementor und auch den sozialen Netzwerken verbindbar.

Hier findest du eine wunderbare Anleitung von Miss Webdesign, wie du mit Mailchimp durchstartest.

Deine Network Marketing Nischenseite

Ich habe, weil ich Network Marketing über ein Jahr lang als Online Einnahmequelle getestet habe, eine Strategie entwickelt. Einfach eine kleine Webseite über dein Network, deine Erfahrungen und die angebotenen Produkte erstellen (hier kannst du meine anschauen), durch SEO und andere Traffic Methoden Besucher darauf ziehen und Partner und Interessenten anlocken.

Hier erfährst du mehr darüber, bald startet mein Kurs dazu.

Nischenseite mit einem digitalen Produkt

Bei dieser Strategie erstellst du eine Nischenseite mit einem digitalen Produkt.

  • Leadmagneten erstellen, Newsletter Marketing einbauen
  • Kleines Produkt für unter 20€ verkaufen (z.B. ein eBook)
  • Upsell anbieten (z.B. ein mittelpreisiger Kurs)
  • Zweiten Upsell einbauen

Bei dieser Methode ist es egal, ob es sich um deine eigenen Produkte oder Affiliate Produkte handelt. Dazu bald mehr.

7. Social Media für Traffic nutzen

Social Media ist IMMER eine gute Marketingstrategie. Meine persönliche Vorliebe ist Instagram. Ich habe einen Instagram Kurs erstellt, wie du durch Instagram Menschen auf deine Seite ziehen kannst. Aber auch andere Kanäle sind hoch effektiv, hier die wichtigsten Möglichkeiten:

YouTube

In vielerlei Hinsicht ist You Tube, was ja Google gehört, der Long-Tail-Keyword-Strategie sehr ähnlich. Im Grunde genommen konzentrierst du für deine Nischenseite deine Bemühungen auf spezifischere Keywords.

Du kannst sie unter deinem Beitrag in deinen Text einfügen (ähnlich wie bei einem Blogartikel). Das ist eine Strategie, die viele YouTuber nicht nutzen. Außerdem kannst du deinen Titel mit dem Keyword versehen und Tags setzen.

Weil deine Konkurrenz auf YouTube viel geringer ist als bei Google, schaffst du es leicht, einen der Top Plätze zu knacken. Es ist eben nicht für jeden etwas, sich vor die Cam zu stellen.

Hier ist ein super Guide von meinen hochgeschätzten Seokraten über YouTube SEO

Pinterest

Pinterest wird als Traffic Quelle von vielen Marketern absolut unterschätzt. Doch du kannst einen Haufen Traffic darüber gewinnen.

Ich bin keine Expertin für Pinterest, aber es gibt andere, die mit dieser Traffic-Quelle richtig Erfolg haben.

Hier sind ein paar Ressourcen, mehr über Pinterest Marketing zu erfahren:

Instagram

Auch Instagram eignet sich hervorragend, um Traffic zu generieren. Du kannst durch den Link in deiner Bio deine Follower auf deine Nischenseite leiten – oder auf eine Landingpage, wo sie sich dann in deinen Newsletter eintragen.

Mein Instagram Kurs zur Generierung von Leads über Instagram

Facebook

Facebook ist nach wie vor das bedeutendste soziale Netzwerk und es gibt unzählige Möglichkeiten, darüber Traffic für deine Nischenseite zu gewinnen:

  • Ads schalten
  • Chatbot aufbauen
  • Gruppen – und Seiten Posts
  • Eigene Facebook Seite zu deiner Nischenseite

8. Erweitere deine Optionen

Wow! Du hast die ersten 10 Schritte des Guides durchlaufen und kannst beginnen, eine erfolgreiche Nischenseite zu erstellen.

Ich möchte dir zum Abschluss noch ein paar Möglichkeiten aufzeigen, wie du deine neue Website weiter ausbauen kannst.

Hier sind 3 Möglichkeiten, wie du mehr Geld mit deinen Nischen-Webseiten verdienen kannst:

  • 1: Erstelle mehrere Nischenseiten
  • 2: Sorge für mehr Traffic auf deiner Seite
  • 3: Verdiene MEHR Geld durch deine Besucher.

Option 1: Viele Nischenseiten

Für die meisten meiner Nischenseiten habe ich mich für Option 1 entschieden. Wenn ich sie bei Google platziert habe und das erste Geld passiv hereinkommt, habe ich mich schon längst entschieden, eine neue Nischenseite zu starten 🙂

Mein Ziel ist ein Nischenseiten Imperium von 25 Seiten oder mehr. Momentan habe ich 7.

Du kannst dann entweder alle Seiten behalten, oder du entscheidest dich, sie zu verkaufen. Für diesen Zweck gibt es Facebook Gruppen und Foren. Ich persönlich würde vorschlagen, einen Mischweg zu gehen. Meine profitabelsten Nischenseiten behalte ich selbst, die anderen verkaufe ich.

Der Preis ist dabei unterschiedlich, es kommt auf Faktoren wie Besucherzahlen, Umsätze, Seitenentwicklung und mehr an, was du für deine Seite verlangen kannst. Es können zwischen 100 und mehreren 1000 Euro sein.

Option 2: Fokus auf eine Nischenseite

Entscheide dich, dich auf diese eine Nischenseite zu konzentrieren und sie größer zu machen. Der beste Weg, dies zu tun, ist, mehr Content hinzuzufügen. Es gibt immer neue Keywords, die deine Nische ansprechen könnten, und diese zusätzlichen Keywords und Artikel bringen frischen Traffic.

Option 3: Mehr Geld verdienen.

Das eigene digitale Produkt

Mehr Geld verdienst du zum Beispiel, indem du z.B. ein eigenes Produkt erstellst. Statt „nur“ die Provision für ein Affiliate Produkt zu bekommen, kannst du dann 100% des Umsatzes behalten.

Die Produkte, die du erstellen kannst, sind endlos, beispielsweise:

  • eBooks
  • Software
  • Kurse
  • Coaching Programme
  • Grafiken
  • Video-Tutorials

Du kannst die digitalen Produkte entweder selbst erstellen oder erstellen lassen (Fiverr oder MachDuDas sind Anlaufstellen, wo du Texter, Entwickler und andere Dienstleister finden kannst.

Eine weitere Möglichkeit ist es, ein White Label Produkt zu erwerben (der Link führt zu meinem eigenen Shop mit solchen Produkten).

Das sind Produkte, die du frei verändern und unter deinem eigenen Namen verkaufen darfst. Der Clou dabei ist, sich ein paar Stunden Zeit zu nehmen und aus dem Produkt etwas eigenes zu machen.


Physische Produkte

Physische Produkte haben den Nachteil, dass du sie nicht automatisieren kannst. Du musst Versand, Verpackung, Versandkosten und vieles mehr bedenken. Eine Lösung: Dropshipping. Das bedeutet, die Produkte werden von dir nur verkauft, aber liegen bei jemand anderem, der sie verpackt, versendet und Co.

Das lässt sich auf mehreren Wegen realisieren, du kannst anfangen, indem du bei Google nach „Produkt + Dropshipping“ suchst. Es gibt auch fertige Programme wie:

Amazon FBA (Amazon lagert die Produkte und versendet sie)



T-Shirts designen und verkaufen

Gestalte Shirts mit eigenen Designs und verkaufe sie auf deiner Nischenseite. Sie werden dann vom Dropshipping Partner an deine Kunden versendet. Mehr dazu findest du in meinem Artikel.

Du solltest meiner Meinung nach zumindest erwägen,dein eigenes Produkt zu erstellen, da es die Einnahmen aus deiner Nischenseite drastisch steigern kann.

9. Wie geht es jetzt weiter?

Nun hast du erst einmal umfassende Informationen und einen generellen Überblick über das Thema Nischenseite erstellen. Zu dieser Ressource hier kannst du immer wieder zurückkehren. Speichere sie dir ab und arbeite sie nach und nach durch.

Darüber hinaus würde ich empfehlen, dass du meiner E-Mail-Liste beitrittst, damit ich dich benachrichtigen kann, wenn ich in den nächsten Wochen meinen Nischenseiten Kurs veröffentliche. Meine Abonnenten bekommen bei neuen Kursen immer 50% Rabatt.

Insgesamt bietet dir alleine dieser Artikel alles, was du brauchst, um mit dem Aufbau einer Nischen-Website zu beginnen.

Ich würde mich freuen, deine Gedanken oder Erfahrungen beim Aufbau von Nischenseiten in den Kommentaren zu hören. Teile diesen Artikel gerne mit Menschen, die ihn vielleicht ebenfalls interessant finden.

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